FC Viktoria Köln vs. Bonner SC

Deutschland, Regionalliga Südwest

FC Viktoria Köln – Bonner SC 5:0 (2:0)

Sportpark Höhenberg

12. November 2016, 14.00 Uhr

Zuschauer: 1.334 (davon etwa 200 Gäste)

Länderspielpause bedeutet immer auch ein eingeschränktes Hoppingangebot in den oberen Ligen. Weil sich im Südwesten an diesem Tag auch nichts aufdrängte, machte ich mich kurzfristig auf den Weg nach Köln. In der Regionalliga West hatte Viktoria Köln an diesem Tag den Bonner SC zu Gast. Das Stadion ist für vieles was man mittlerweile in der Regionalliga zu Gesicht bekommt schon ziemlich ordentlich. Eine große Sitzplatz-Haupttribüne und Stehplätze auf der Gegengerade.

Der Aufsteiger aus Bonn spielt eine ziemlich gute Saison und hat sich in der Regionalliga hervorragend etabliert. Trotzdem war die Sache im Vorfeld schon einigermaßen gegessen: Die Viktoria ist als Aufstiegskandidat Nummer eins noch eine andere Hausnummer und so rechneten sich die Gäste selbst nicht wahnsinnig viel aus. Erwartungsgemäß verlief dann auch das Spiel. Viktoria dominierte, Bonn hatte nicht wirklich eine Chance.

Im Gästeblock auf der Gegengerade waren etwa 200 Bonner vertreten. Davon etwa 20 Supportwillige hinter einer Szene Bonn Zaunfahne. So wie ich das mitbekommen habe, hat der eigene Verein vor ein paar Wochen Stadionverbote gegen führende Mitglieder der Bande Bonn ausgesprochen. Für eine dezimierte und ohnehin schon kleine Szene war der Auftritt in Ordnung. Von der reinen Personenanzahl wäre noch deutlich mehr möglich gewesen, aber von den Normalos gab es überhaupt keine Unterstützung beim Support. In Bonn scheint jeder sein eigenes Süppchen zu kochen. Schade.

In der unteren rechten Ecke der Haupttribüne sammelten sich um die Juniors Höhenberg auch auf Heimseite ein paar am Support interessierte Fans. Die Unterstützung beschränkte sich hier aber auf ein paar Fahnen und gelegentliche Schlachtrufe.

Da ich mir zurück einen billigen ICE-Sparpreis gegönnt habe, dieser aber erst um 19 Uhr in Köln losfuhr musste ich nach dem Spiel noch etwas Zeit totschlagen. Zum Glück gab noch ein Jugendspiel auf dem Kunstrasten-Platz direkt vor dem Stadion. Noch eine halbe Stunde B-Jugendlichen beim Fußballspielen zugeschaut und dann ab auf den Heimweg gemacht.

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